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<pre>Der HSV war in der vergangenen Zweitliga-Saison die mit Abstand beste Offensive: 78 Treffer bedeuteten einen neuen Vereinsrekord, satte 14 Tore mehr als die direkten Verfolger Elversberg und Magdeburg.  <p> Zwei individuelle Patzer des eingewechselten Janker verhalfen den Blau-Weißen unverhofft noch einmal in die Partie zurück.  <p>  „Wir sind in der Entwicklung und sind auf einem sehr, sehr guten Weg“, sagte dagegen Daniel Caligiuri, Siegtorschütze in Freiburg. Der Weg soll nun noch weiter nach oben gehen — mit einem Heimsieg gegen den HSV. <p> Eintracht Frankfurt legte mit nur vier Punkten aus 15 Spielen den schlechtesten Saisonstart seit seinem Abstieg in der Saison 2010/11 hin. <p>  Nicht umsonst erzielten sie in den beiden vorangegangenen Partien gegen Freiburg (4:1) und Dortmund ganze sieben Tore.  </pre>


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<pre>Der bullige Angreifer aus Argentinier wechselte kurz vor Saisonstart vom FCA nach Gladbach. Bei den Augsburgern war er vier Jahre lang Publikumsliebling und kam in 94 Bundesliga-Spielen auf 21 Tore und 10 Vorlagen.  <p> Beobachter des jüngsten Auftritts mochten kaum glauben, dass es die Eintracht bei den bayrischen Schwaben eigentlich auf die Eroberung des zweiten Tabellenplatzes abgesehen hatte — der vermeintliche Bayern-Jäger wurde von den Hausherren nach Strich und Faden vorgeführt.  <p>  Dennoch raffte sich die fast neuformierte Mannschaft auf und bot im Schwarzwald über 90 Minuten eine äußerst engagierte Leistung. <p> Die kritischen Töne von Trainer Domenico Tedesco dürften sicherstellen, dass in Gelsenkirchen auch künftig niemand die Bodenhaftung zu verlieren droht — selbst ein zunächst so harmlos anmutender Nachzügler wie der FSV Mainz wird vom Tabellenzweiten deshalb sicherlich nicht unterschätzt. <p>  Von sich fußlahmend ankündigenden Leichtgewichten wurde der amtierende Vizemeister hingegen zunehmend zum Punktelieferanten herabgestuft; in der Red Bull Arena durften sich kürzlich selbst die Tabellenletzten aus Hamburg (1:1) und Köln (1:2) munter an der Punkte-Tränke laben.  </pre> 


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<pre> Die Bremer sind andererseits in der Auswärtstabelle nur auf Platz 13 zu finden und haben im bisherigen Saisonverlauf nur eines der bisherigen neun Gastspiele gewonnen (2:1 in Dortmund). Zu diesem bis dato einmaligen Erfolg kommen noch vier Unentschieden und vier Niederlagen.  <p> Am 2Spieltag empfängt die Borussia aus Gladbach die Borussia aus Dortmund. für die Gastgeber ein Spiel, in dem es um den erneuten Anschluss an die Europa League-Plätze geht, denn mit Platz 10 ist man derzeit weit hinter dem gesetzten Saisonziel.  <p>  Gegen Tabellenführer Dortmund setzte es für die Roten Bullen die erste Heimniederlage in dieser Saison. RB verlor aufgrund eines frühen Witsel-Treffers mit 0:1. <p>  In Summe war Heynckes mit dem Auftakt in die zweite Saison-Hälfte aber doch zufrieden: „Wenn wir in den Spielfluss kommen, zeigt sich, dass wir nicht nur eine gute oder sehr gute, sondern auch eine reife Mannschaft haben.“ <p>  Gleichwohl ist sich der Liga-Neuling natürlich darüber im Klaren, dass fortan auch in den eigenen vier Wänden ein deutlich rauerer Wind zu wehen pflegt: für einen Großteil der Mannschaft stellt die Bundesliga schließlich ein gänzlich unkalkulierbares Abenteuer dar.  </pre>


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<pre> Eintracht Frankfurt kann auf ein besonders turbulentes Jahr 2016 zurückblicken. Im Frühsommer in der Relegation noch mit einem Bein in der Liga, kämpft die Elf von Niko Kovac aktuell um einen Platz im internationalen Fußballgeschäft.  <p> Die Gesamtbilanz der beiden Klubs vor dem 95. Aufeinandertreffen in der Bundesliga ist mit 36:35-Siegen für den HSV nahezu ausgeglichen.   <p> Bekamen die Dortmunder zuvor bereits gegen Tottenham und Real jeweils drei Treffer zu schlucken, ist die defensive Hinfälligkeit nunmehr auch im Liga-Alltag angekommen: In der Allianz Arena sieht es der Gast nun als seine vornehmliche Aufgabe an, auch die Bayern auf das CL-Niveau „hinabzuziehen“. <p>  Heimlich, still und leise hat sich der FC Schalke im Schatten von Bayerns Auferstehung und Dortmunds Sinkflug nach oben gespielt.  <p> Zahlen, die auf den ersten Blick zwar erschreckend anmuten, bei genauerem Hinsehen jedoch längst „business as usual“ darstellen. Schließlich gilt das Traineramt in der Beletage des deutschen Fußballs nicht erst seit wenigen Jahren, sondern seit Dekaden als heißes Pflaster.  </pre>


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<pre> Ist der Traditionsklub aus der Bankenmetropole doch seit jeher bekannt dafür, im Krisenfall gerne mal vorschnell die Reißleine zu ziehen.  <p> Tuchel meinte grinsend dazu: „Ich sehe, wie er ausholt. Da kann alles passieren – von Einwurf bis Tor. Aber es war das perfekte Tor zum perfekten Zeitpunkt.“ In der zweiten Halbzeit besorgte Pierre-Emerick Aubameyang mit dem Treffer zum 3:1 den Endstand.  <p>  Schon allein das finale Torschuss-Verhältnis von 16:6 lässt erahnen, dass die Rheinhessen im Verlauf der 90 Minuten kaum etwas unversucht gelassen hatten — um gegen die weiterhin im Höhenflug befindlichen Knappen am Ende dennoch mit leeren Händen dazustehen. <p>  Aber bereits gegen Gladbach (5:1), Leverkusen (DFB-Pokal, 6:2) und Hannover (3:0) zeigten die Bayern keine Anzeichen von Müdigkeit oder Sättigung durch den bereits fixierten Meistertitel und waren weiterhin in Torlaune.  <p> Trotz dessen steht Leverkusen ein beachtlicher Kader zur Verfügung, der mit Mitchell Weiser, Isaac Kiese Thelin und dem jungen Paulinho einige hervorragende Ergänzungen fand.  </pre>


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